Brazil – Totale Überwachung und unmenschliche Bürokratie

Kinomontag
Datum/Zeit

5. Dezember 2016
18:00 Uhr

Veranstaltungsort
Team Stronach Akademie

Brazil
Dystopischer Spielfilm, GB, 1985, 142 Min.

Regie: Terry Gilliam

Besetzung:

Jonathan Pryce: Sam Lowry

Robert De Niro: Archibald „Harry“ Tuttle

Kim Greist: Jill Layton

Bob Hoskins: Spoor
Totale Überwachung und unmenschliche Bürokratie

„Der bildgewaltige Geniestreich von Terry Gilliam zählt zu den großen Kultwerken der Filmgeschichte – angesiedelt zwischen Franz Kafka, George Orwell und durchgeknallter Monty-Python-Anarchie.

(Cinema)

Inhalt: Brazil ist eine düstere kafkaeske Dystopie. Die Handlung spielt in einem totalitären Überwachungsstaat mit monströser Bürokratie. Der tragische Held, Sam Lowry, ist ein kleiner Angestellter im allmächtigen Informationsministerium. Durch eine technische Panne gerät er in einen Strudel von Ereignissen, denen er trotz aller Widerstände hilflos ausgeliefert ist. Terry Gilliam über seinen Film: „Es geht um jemanden, der all dem entfliehen will, der glaubt, es gebe eine Fluchtmöglichkeit.“

Rezeption: Brazil ein Meilenstein der Filmgeschichte, ein hochgradig einflussreicher Film und ein visuell herausragender Beitrag zum Science-Fiction-Genre. Regisseur und Drehbuchautor Terry Gilliam ist Mitbegründer der legendären Komikergruppe Monty Python. Die Einflüsse aus dieser Zeit sind unverkennbar, der Film ist nicht nur ein düsterer Alptraum, sondern auch eine Groteske, eine schwarze Komödie. Brazil hat mehrere Filmpreise gewonnen und war für zwei Oscars nominiert.

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