TTIP – Die unsichtbaren Risiken

USA und EU planen einen gemeinsamen Markt für rund 800 Millionen Menschen. Mit TTIP, dem Transatlantischen Freihandels- und Investitionsschutzabkommen, sollen bestehende Handelshemmnisse beseitigt werden, die Wirtschaft beider Vertragspartner davon massiv profitieren. Die EU erhofft sich ein höheres Wirtschaftswachstum, steigenden Wohlstand, mehr Wettbewerbsfähigkeit und hunderttausende neue Arbeitsplätze. Die öffentliche Diskussion wird von einigen, teils von der EU selbst in Auftrag gegebenen, Studien geprägt. Sie alle propagieren eindeutig positive Effekte für die europäische Wirtschaft und die Bevölkerung. Die vorliegende Meta-Studie, die die Team Stronach Akademie in Auftrag gegeben hat, analysiert mehrere dieser Studien, zeigt deren Schwachstellen auf und vergleicht sie mit einer Alternativstudie, die ein realistischeres Berechnungsmodell verwendet. Das Ergebnis ist eindeutig: Nach dem gegenwärtigen Verhandlungsstand birgt TTIP zahlreiche Risiken für Europas Wirtschaft und Zukunft. Die Nachteile überwiegen, zumal die positiven wirtschaftlichen Effekte, selbst im Falle ihres Eintretens, nicht signifikant sein werden.

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